© Sr. M. Elsiabeth Bäbler
© Sr. M. Elsiabeth Bäbler

Glaubenskurs 2026/27

Von Oktober 26 bis Ostern 27 bieten wir in Zusammenarbeit mit dem pastoralen Raum Siegen Freudenberg einen Glaubenskurs an.

Der Kurs richtet sich an alle, die Interesse am katholischen Glauben haben und mehr erfahren möchten. Das können Menschen sein, die schon zur Katholischen Kirche gehören, insbesondere aber auch jene, die darüber nachdenken in die Katholische Kirche (wieder-)aufgenommen zu werden. So kann sich der Kurs auch zur Vorbereitung auf das Sakrament der Taufe und/oder der Firmung eignen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • 10 Abende Grundlagen 16. Oktober 2026 bis 5. Februar 2027
  • Fortsetzung für Interessenten von Taufe, Firmung Konversion und Wiederaufnahme in die Kirche bis Ostern 2027
  • Pfarrheim St. Michael
  • 19.00 Uhr -21.00 Uhr
  • Mindestalter 15 Jahre
  • Gemeinsamer Einstieg und Impuls
  • Austausch in Kleingruppen
  • 14 tägig – im Advent wöchentlich
  • Die Abende bauen aufeinander auf und können nicht einzeln besucht werden.

 

Die einzelnen Abende

16. Oktober 2026 Der Mensch vor Gott

Wir stehen in der Welt. Wir leben, bewegen uns und… sind. Das ist erst einmal ein Faktum. Das sagt noch nichts über das Warum oder das Wozu unseres Lebens aus, sondern das ist einfach reine Realität.

Klar ist auch: Der Mensch hat das Leben auch nicht selbst gewählt, hat nicht entschieden, ob er leben will oder nicht. Er ist irgendwie in das Leben hineingeraten. Und wenn sich dem Menschen, wenn Dir oder mir, nun die Frage nach dem Sinn stellt, dann stehen wir vor einer Entscheidung: Wollen wir die Erlebnisse unseres Lebens, der Geschichte, der Welt als rein zufällig deuten, oder wollen wir der Idee, dass es einen Sinn gibt, doch einen Platz einräumen?

30. Oktober 2026 Gott spricht: Offenbarung

Weder durch “natürliche Off enbarung” noch durch die Vernunft lassen sich völlig sichere Aussagen über Gottes Wesen und Pläne treffen; dazu bedarf es Gottes Selbstoffenbarung. Und diese… fand auch tatsächlich statt! Auch wir selbst können heute noch Gott auf ganz alltägliche Weise erfahren – z.B. in unserem Gewissen,  in der Liturgie, durch die Nächstenliebe. Am 2.  Kursabend gehen wir der Frage nach wie wir als Kirche heute diese Aussagen überhaupt rechtschaffen tätigen können. Steckt frommes Wunschdenken dahinter, Spekulation oder echte Erkenntnis?

13. November 2026 Gott spricht: Heilige Schrift

Nachdem die ersten beiden Einheiten die Größe des dreifaltigen Gottes betrachtet haben, der sich in Jesus Christus off enbart, geht es am dritten Themenabend, um die konkrete Form in der uns das Zeugnis über Off enbarung vorliegt, die wichtigste Urkunde (Ur-Kunde) unseres Glaubens. Die heilige Schrift.
Sie steht im Focus in allen Kirchen, Konfessionen und Denominationen des christlichen Glaubens, auch wenn sich der Zugang durchaus unterscheidet.

27. November 2026 Jesus der Christus

In der Person Jesus Christus nähern wir uns der vielleicht entscheidenden Frage des Glaubenskurses: Wer ist dieser Jesus? Wenn wahr ist, was die Evangelien von ihm behaupten, dann ist seitdem nichts mehr wie zuvor. Dieser Schritt Gottes lädt jede und jeden von uns ein die Frage zu beantworten: Wer ist Jesus, der Christus?

4. Dezember 2026 Der Geist und die Kirche

Mit dieser Einheit kommen wir zu einem neuen Anschnitt in unserem Kurs: Ab der fünften Einheit geht es um den Heiligen Geist. Allerdings dem Thema Geist angemessen nicht direkt, sondern wir versuchen aus den Wirkungen des Geistes auf Ihn zu kommen und ihn vielleicht in unserem Leben wiederzufinden.
Der erste Anweg dazu ist die Kirche. Die Gemeinschaft der Geistbegabten, die in Taufe und Firmung diesen Geist bekommen hat und nun aus Ihm lebt. Dabei steht sowohl der Anfang der Kirche im Pfingsereignis, wie ihre Stiftung durch Christus im Mittelpunkt, die Kirche als Kirche Jesu Christ und als Tempel des Heiligen Geistes.

11.Dezember 2026 Die Sakramente

Nachdem die letzte Einheit auf den Heiligen Geist und die Kirche im Allgemeinen geschaut hat, soll es heute um einen Kernpunkt der Lehre und des Lebens der Kirche in und aus demselben Geist gehen: die Sakramente.

Die Sakramente sind Zeichen (Realsymbole) der liebenden Gegenwart Gottes. Sichere Wegmarken und Kraftquellen auf dem Lebensweg. Die katholische Sicht auf die Welt ist von den Sakramenten geprägt. Wir können von der Sakramentalität sprechen.

18.Dezember 2026 Eucharistie

Heutiges Thema ist die Eucharistie. Wir können sagen, sie ist die Quelle und der Höhepunkt des kirchlichen Lebens. Für uns Katholiken ganz zentral.

Das große Wort, das über dieser Feier steht, ist Eucharistia, Danksagung.
Ja, diese ganze Feier, aber besonders das Brechen des Brotes und das Empfangen des Leibes Christi ist Ausdruck unseres Dankes für die Befreiung, die wir in Jesu Christi Tod und Auferstehung erlangt haben. Ein Dank für diese neue Wirklichkeit der göttlichen Liebe, in die wir eintreten können durch den Tod und durch die Auferstehung Jesu Christi. Deswegen ist die Eucharistie auch die Quelle allen kirchlichen Lebens: O
hne sie, ohne den gläubigen, tätigen, aktiven und teilhabenden, also passiven, teilnehmenden Aspekt des gemeinsamen Handelns gäbe es in der Kirche keine Kraft.
Aus ihr strömt uns das Wasser des ewigen Lebens zu. Die Taufe, ja, ganz sicher, aber eben auch die Eucharistie: Sie ist uns Nahrung auf dem Weg.

 

 

15. Janunar 2027 Sünde und Heiligkeit der Kirche

Wenn man über die Heiligkeit der Kirche spricht, beispielsweise im großen Glaubensbekenntnis, wo die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche bekannt wird, kann das einen schon schlucken lassen.
Und oft gibt es die Frage:„Wie könnt ihr nur katholisch sein, wenn ihr seht, was die katholische Kirche alles gemacht hat?“Das stellt uns vor ein Dilemma, diesem Dilemma wollen wir uns am heutigen Abend in differenzierter Weise stellen.

29. Januar 2027 Die letzten Dinge: Himmel, Hölle, Fegefeuer

Die Frage nach dem Jenseits treibt die Menschen seit jeher um. Im Vergleich zu einer rein materialistisch-atheistischen Weltanschauung ist das religiöse Versprechen, das jetzige Leben sei nicht alles, überaus attraktiv. Dennoch darf man daraus kein billiges Verkaufsargument machen.

Himmel, Hölle und Fegfeuer sind in der gegenwärtigen Kultur auf vielerlei Weise präsent. Die christliche Bedeutung dieser Begriffe ist aber nicht immer klar:

  • Himmel ist die vollkommene Gegenwart Gottes,
  • Hölle die Abwesenheit Gottes.
  • Das Fegfeuer ist der Prozess der Reinigung, die nötig ist, um ganz mit Gott und den Menschen zu sein.

Alle sind zur Heiligkeit berufen. Gott sehnt sich nach allen Menschen, aber die Freiheit auch den falschen Weg zu wählen bleibt bestehen.

5. Februar 2027 Maria und die Heiligen

Heiligkeit beginnt mit der Taufe: Jeder Getaufte trägt die Berufung zur Heiligkeit schon in sich. Die Heiligen sind Vorbilder und Wegweiser: Sie zeigen uns, dass ein christusförmiges Leben tatsächlich möglich ist.
Die Gemeinschaft der Heiligen ist umfassend : Sie verbindet die Kirche auf Erden in gemeinsamem Gebet vor Gott. Die Gebetsgemeinschaft endet nicht mit dem Tod: Unsere Verbundenheit mit der Kirche bleibt bestehen – als Leidende Kirche im Fegefeuer und die Triumphierende Kirche im Himmel – und wird in der Liebe Gottes vollendet.
Die Kirche lehrt diese Wahrheit seit den ersten Jahrhunderten: Sie liest sie im neuen Testament und bekennt sie ausdrücklich seit den frühesten Glaubensbekenntnissen.

 

Weitere Informationen und Anmeldung

Pastor Lukas Schröder 0271 – 319 23 293

FORTSETZUNG FÜR INTERESSENTEN VON TAUFE, FIRMUNG, KONVERSION, WIEDERAUFNAHME IN DIE KIRCHE

Für Personen die den Kurs nutzen wollen um sich auf Taufe, Firmung, Konversion oder Wiederaufnahme in die Kirche vorzubereiten werden nach individueller Absprache noch vier weitere Termine angeboten.